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Streckenflug

Die am weitesten verbreitete Form des Leistungssegelfluges ist der Streckenflug oder auch Überlandflug.

Am Morgen des geplanten Streckenflugtages, manchmal auch schon mehrere Tage im Vorraus, legen die Piloten, jeder für sich oder auch mehrere in einem Team, Strecken fest, die zu dem jeweils vorrausgesagten Wetter passen.

Beim Streckensegelflug geht es entweder darum, eine möglichst große Strecke zurückzulegen oder eine gegebene Strecke in möglichst kurzer Zeit zu absolvieren – nur unter Ausnutzung der Energie, welche die Natur durch Aufwinde zur Verfügung stellt. Die Flugrouten und zu nutzenden Aufwinde müssen vom Pilot während des gesamten Fluges aktiv ausgewählt werden, was hohe Anforderungen an Konzentration und Ausdauer stellt.

Für die Nutzung der Aufwinde stehen unterschiedliche Strategien zur Verfügung. Der Pilot kann die Thermik bis zur größtmöglichen Höhe ausnutzen und sich dann bei moderater Vorfluggeschwindigkeit einen neuen Aufwind suchen. Schnellere Fluggeschwindigkeiten kann der Pilot erreichen, wenn er die stärksten Aufwindgebiete auswählt und sie nur bis zur Maximierung des Tempos nutzt, um dann zur nächsten Thermik weiterzufliegen.

Mit einem Segelflugzeug Strecke zu fliegen, ist ein außerordentliches Abenteuer. Fremde Landschaften ziehen vorbei, und Wetterveränderungen sind zu bewältigen.

In Mitteleuropa sind bei geeignetem Wetter Streckenflüge über mehrere hundert Kilometer möglich, vereinzelt wird auch die Tausendermarke überboten. Alle Rekorde findest du unter www.fai.org/record-gliding